Nervenstarker Nachwuchs

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Die erfolgreichen D-Junioren des SC Condor (hintere Reihe v.l.): Rischad Kamwar, Lou Carstens, Paul Gampe, Leon Götze; (vordere Reihe): Fynn Mohr, Simou Mekelburg, Lewis Agyemang und Trainer Lucas Röseler Foto: Thomas Hoyer

D-Junioren des SC Condor schaffen Platz 4 bei Hallenmeisterschaften

Von Thomas Hoyer
Farmsen
Mit den Finals der E- und D-Junioren gingen am vergangenen Wochenende die Hamburger Hallenfußballmeisterschaften der Jugend zu Ende. Auf erfolgreiche Titelkämpfe können die 1. D-Junioren des SC Condor zurückblicken, die als einzige Mannschaft des Vereins bis ins Pokalfinale vorstießen und dort am Sonntag einen achtbaren vierten Platz belegten. Allerdings hatten sich die Jungs und ihr Trainer Lucas Röseler vom großen Finaltag, in der Halle Ladenbeker Furtweg etwas mehr versprochen. Schon beim Auftaktspiel kassierte das Team gegen den Lokalrivalen Farmsener TV, der am Ende Platz drei belegte, eine 0:2-Niederlage. „Da fehlte uns der Mut nach vorne zu spielen“, so Trainer Röseler. „Und auch in den Zweikämpfen waren wir nicht griffig genug.“ Eine deutliche Steigerung gab es gegen den späteren Pokalsieger Harburg Türkspor, wobei das Team sogar spielerische Vorteile besaß, doch hieß es am Ende unglücklich 0:1. Leon Götze, Fynn Mohr und Kapitän Lou Carstens vergaben gute Torchancen. Auch im dritten Spiel gegen den Nachwuchs des FC St. Pauli (0:3) gingen Condors Youngster leer aus. Zum Abschluss gab es endlich einen Sieg. Lewis Agyemang, Rischad Kamwar und Fynn Mohr, der sogar noch den Torwart ausspielte und dann cool einschob, brachten ihr Team gegen Nienstedten 3:0 in Führung. Im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr richtig konzentriert, kassierte man allerdings noch zwei Treffer. „Wir haben trotz der drei Niederlagen bewiesen, dass wir gut mithalten können“, so Trainer Röseler. „Insgesamt befindet sich die Mannschaft auf einem guten Weg.“

Erst ein Flop,danach lief es top


Nach einem Erfolg hatte es für Condors junge Kicker zunächst nicht unbedingt ausgesehen. Im stark gemeldeten 25-er-Block „JH 02“ hatte sich das Team erst am letzten Spieltag für die Runde der 50 besten von 223 gestarteten Mannschaften qualifiziert. „Wir benötigten zum Weiterkommen zehn Punkte aus den vier Spielen, haben sogar zwölf geholt“, lobt Trainer Lucas Röseler die Nervenstärke seiner Truppe, die anschließend Platz zwei in der Hauptrunde hinter dem MTV Hetlingen belegte, gleich bedeutend mit dem Einzug in die Vorschlussrunde der „Top25“. Auch wenn die Farmsener dort mit einem 0:4 gegen den Topfavoriten Concordia nicht gerade vielversprechend starteten, lief es danach hervorragend. Mit Siegen über Lohbrügge (1:0), Farmsener TV (4:0) und den Wedeler TSV (2:0) gelang als Zweiter der ersehnte Sprung in die Pokal-endrunde. Zur Hallentruppe des SC Condor gehören sieben Kicker des Jahrgangs 2003. Paul Gampe ist als einziger von Anfang an dabei. Eigentlich zählt das Team 16 Akteure. Draußen spielen alle auf dem 9-er-Feld in der Bezirksliga.
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