Neuer Kunstrasen für TSV Concordia

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Nelson (l.) und Lambert lieben schon nach dem ersten Testspiel den neuen Platz Foto: Grell

Der Sportverein in Marienthal hat außerdem hamburgweit den ersten elektrischen Reiniger

Marienthal Es ist vollbracht: Der Kunstrasenplatz für den TSV Concordia im Stadtteil Marienthal ist am vergangenen Wochenende feierlich „eingespielt“ worden. Der Platz, auf dem auch Turniere stattfinden können, liegt am Osterkamp jetzt direkt gegenüber dem Vereinshaus und grenzt hier an das Wandsbeker Gehölz. „Ganz einfach war der Weg zum neuen Platz allerdings nicht“, erinnert Vize-Präsident Florian Peters die Anstrengungen, die von der ersten Idee vor vier Jahren dann schließlich bis zur konkreten Planung und Umsetzung der Sanierung geführt haben. Nach monatelangen Auseinandersetzungen mit dem Bezirksamt und dem Protest einer Bürgerinitiative, die Angst um den Erhalt des Wandsbeker Gehölzes hatte, ging es aber letztendlich dann doch los mit der Sanierung an der maroden Sportanlage des Vereins. Ein Kleinfeld Tennen-Platz und zwei brachliegende Tennisflächen am Osterkamp, wurden zusammengelegt zu dem Großfeld mit Kunstrasen, „auf dem die Kinder und Jugendlichen bis zur A-Jugend richtig toll Fußball spielen können“, schwärmt Herbert Kuehl, der Ehrenpräsident des Vereins. Er ist einer der Verantwortlichen, die ganz maßgeblich zu dem Erfolg beigetragen haben. Auch Nelson (6) und Kumpel Lambert (5) sind von dem neuen Kunstrasenplatz begeistert. „Wenn man mal hinfällt ist das richtig weich“, lachen die Jungs, denen vor allem aber aufgefallen ist, dass man „hier auf dem Kunstrasen viel besser Tore schießen kann“. Streitpunkte waren bis zur Entscheidung für die Sanierung die Bäume, die für die Umgestaltung des Platzes weichen mussten. „Das waren hauptsächlich Büsche und junge Bäume“, meint TSV-Concordia-Vize Florian Peters, der richtig stolz darauf ist, dass er den 700 Nachwuchs-Kickern des Vereins nun diese Sportfläche anbieten kann. Zudem haben die Mitglieder vom Wandsbeker TSV Concordia auch noch Flutlicht und großzügige Umkleidekabinen erhalten. Besonders stolz sei man auch darauf, der erste Hamburger Verein mit einem elektrischen Reiniger für Kunstrasenplätze zu sein. Auch Schulklassen sollen die Sportanlage nutzen dürfen. Die Tiere, die hier rund um die nun genutzte Fläche ihre Rückzugsmöglichkeiten gesucht haben, finden in neu gepflanzten Hecken und kleinen Steinhaufen neuen Lebensraum. (kg)
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