Paloma holt den Volksbank-Cup

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Eine Szene aus dem Gruppen-spiel zwischen dem SC Concordia und dem TSV Sasel, das nach äußerst spannendem Spielverlauf 3:3 endete. Cordis Georgio Cholevas (M.) versucht sich gegen André Lohfeldt (l.) und Sebastian Zinselmeyer durchzusetzen Foto: Thomas Hoyer
 
Siegerehrung: Horst Schwartau (Turnierleitung, v.l.), Jutta Rönsch (Ehrenvorsitzende TSV Wandsetal), Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, Palomas Torwart Yannick Jonas, Dr. Thomas Brakensiek (Volksbank), Bernd Gerhardt (Turnierleitung) Foto: th

4:0 im Endspiel gegen Sasel dominiert. Titelverteidiger Condor scheidet in Vorrunde aus

Von Thomas Hoyer
Wandsbek
Über 500 Zuschauer erlebten am vergangenen Sonntag mit dem zum vierten Mal ausgespielten Hamburger Volksbank-Cup das erste Highlight des neuen Jahres in der Sporthalle Wandsbek. Im Endspiel besiegte der USC Paloma den TSV Sasel 4:0. Das Neunmeterschießen um Platz drei gewann der Bramfelder SV gegen den Meiendorfer SV mit 1:0.
In der Vorrundengruppe A dominierte der Bramfelder SV, der alle seine vier Partien gewann. Darunter auch ein 4:2-Erfolg gegen den späteren Sieger Paloma, mit neun Punkten am Ende Gruppenzweiter. Achtbar aus der Affäre zog sich auch das Team des gastgebenden TSV Wandsetal, des einzigen Bezirkligisten im Teilnehmerfeld. Zwar wurden drei Spiele verloren, doch hielten sich die Niederlagen gegen die eine beziehungsweise zwei Klassen höher spielenden Bramfelder SV (0:2), Titelverteidiger SC Condor (2:3) und USC Paloma (1:3) in Grenzen. Ihre beste Leistung boten die Wandsbeker gegen den wieder einmal in der Halle völlig enttäuschenden SC Vorwärts-Wacker, der in der Landesliga allerdings seit zehn Spielen ungeschlagen ist. Pascal Weber, Marcel Tran, Dennis Lind, Dustin Haury, André Götze und Adebayor Tchalla schossen einen 6:1-Sieg heraus. „Ich denke, wir haben uns achtbar verkauft“, war Trainer Mirko Päsler mit dem Auftritt seiner Truppe rundherum zufrieden. Außerordentlich spannend ging es in Gruppe B zu, in der der Meiendorfer SV mit nur acht Punkten Gruppenerster wurde, dabei gegen die beiden Turnier-neulinge Croatia und Sperber nicht über ein 1:1 hinauskam. Dem TSV Sasel reichten sogar fünf Zähler zum Einzug in das Halbfinale. Und das ganz knapp aufgrund der mehr geschossenen Tore gegenüber der punktgleichen Truppe von Croatia. Nur gegen Sperber gab es einen Sieg für das Team von Trainer Matthias Stuhlmacher (3:2).

Entscheidung im Neunmeterschießen


Das erste Halbfinale gewann der TSV Sasel gegen den Bramfelder SV durch Tore von Lenny Kratzmann und Sebastian Zieselmeyer verdient mit 2:0. Mehr Spannung bot die zweite Partie. Hamid Zakai schoss den Meiendorfer SV schnell 2:0 in Führung, doch schon kurz darauf gelang den Barmbekern durch Visar Galica das Anschlusstor. Als es so aussah, als könne der MSV den knappen Vorsprung über die Zeit retten, traf Denny Schiemann 70 Sekunden vor dem Abpfiff zum 2:2. Ein Neunmeterschießen musste die Entscheidung bringen, in dem die Barmbeker nach etlichen Versuchen schließlich die Oberhand behielten (Endstand 6:5). Schiemann verwandelte den letzten Neunmeter, während Milad Ahadi auf MSV-Seite unkonzentriert direkt auf Keeper Yannick Jonas zielte. Das Endspiel war dann eine ziemlich einseitige Angelegenheit. Paloma ließ dem TSV Sasel beim 4:0-Sieg, der auch hätte höher ausfallen können, keine Chance. Die Tore erzielten Rodrigo Lemos-Lala (2), Timo Adomat und Benedict Kummerfeldt. Im Neunmeterschießen um Platz drei versagten Meiendorfs Schützen Dennis Facklam, Gabriel Subasic und Bojan Stäcker die Nerven. Dem Bramfelder SV reichte ein einziger Treffer von Marcel Perz zum entscheidenden 1:0.
Diesjähriger Torschützenkönig wurde Kevin Göde vom TSV Sasel, der in den Gruppenspielen fünfmal traf. Auf je drei Tore brachten es Matthias Müller (Bramfeld), André Götze (Wandsetal) und Rodrigo Lemos-Lala (Paloma). Als bester Feldspieler beziehungsweise bester Torwart wurden Marcel Perz (BSV) und Tobias Sävke (Meiendorf) ausgezeichnet.
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