Rahlstedt holt die Meistertitel

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Die C-Juniorinnen wurde Hamburger Meister und steht darüber hinaus im Pokalfinale Foto: Hoyer
 
Die weibliche D-Jugend verlor in dieser Saison nicht ein Spiel Foto: Hoyer

Handballnachwuchs erfolgreich. Spieler zum Sichtungstraining eingeladen

Von Thomas Hoyer
Rahlstedt
So stark wie seit Jahren nicht mehr präsentierte sich in der abgelaufenen Saison der Handballnachwuchs des AMTV. Gleich drei Mannschaften wurden Hamburger Meister. Und auch in der Oberliga Hamburg-Schleswig Holstein lief es mit zwei Vizemeisterschaften super. Hinzu kommt ein erster Platz des von Max Rode trainierten Inklusionsteams „Freiwurf“, das an einer von Abteilungsleiter Peter Tiede ins Leben gerufenen speziellen Runde teilnahm.

Sichtungstraining

Nicht zu schlagen war die 1. weibliche D-Jugend. Nach Platz eins in der Vorrunde, die der Klasseneinteilung diente, wurde das Team, zu dem zwölf Spielerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005 gehören, ungeschlagen mit 18:0 Punkten Meister der Hamburg-Liga, einen Titel, den die von Evelyn Füssler und Philipp Wittenberg trainierte Mannschaft bereits als E-Jugend erkämpft hatte. Den Löwenanteil der 236 erzielten Tore geht auf das Konto von Julia Bornhold, Nele Werner und Melodi Gümüsdere. Auch höheren Orts wurde man bereits auf die jungen Rahlstedter Talente aufmerksam. Fünf Spielerinnen dürfen Ende des Monats an einem Sichtungstraining des Hamburger Handball-Verbandes teilnehmen.


Eine Klassesaison boten auch die zehn männlichen Kollegen der 1. D-Jungen, zum überwiegenden Teil Handballer des jüngeren Jahrgangs (2005), die sich, obwohl meist körperlich ihren Gegnern unterlegen, dank enormer Spielstärke zur Freude ihrer Trainer Ulli Bein und Jan Hagelstein mit 29:3 Punkten zu Hamburger Meisterehren warfen, in 16 Partien nicht weniger als 436 Mal trafen. Besonders imponierten Lars Glitza als Vollstrecker, der zum Sichtungstraining des Jahrgangs 2003 eingeladen wurde, und Spielmacher Linus Kutz. Den dritten Titel holte die weibliche C-Jugend, die in Luisa Hinrichs sogar eine Jugendnationalspielerin in ihren Reihen hat. Das Team von Trainer Andreas Bohn, das mit 26:2 Punkten bei einem Torverhältnis von 479:280 ins Ziel kam, hat sich damit auch für die Nordostdeutschen Meisterschaften qualifiziert („Cup der Landesmeister“) und steht darüber hinaus nach einem 22:21-Halbfinalsieg über Buxtehude im Hamburger Pokalfinale. Luisa Hinrichs traf in dieser Partie alleine achtmal.

Chance auf Bundesliga

Noch stärker sind zwei andere Mannschaften des AMTV, die überregional auf Punktejagd gehen. Die weibliche A-Jugend von Trainer Bernd Haarbücker, die hinter dem Buxtehuder SV genauso Vizemeister der Oberliga Hamburg-Schleswig-Holstein wurde, wie die von Michael Böhm und Axel Born gecoachte männliche B-Jugend hinter Flensburg 08. Beide Teams besitzen jetzt die Chance, in der nächsten Saison in der Bundesliga anzutreten. Entsprechende Qualifikationsspiele finden im Mai statt. Für ein Novum sorgte die männliche B-Jugend, die nicht nur im Hamburger Pokalfinale in ihrer Altersklasse steht, sondern auch im A-Jugendbereich in das Endspiel eingezogen ist. Die rund 350 Kinder zählende Handballsparte des AMTV ist gut aufgestellt. Zusammen genommen hat der Verein in allen Altersklassen 26 Nachwuchsteams zum Punktspielbetrieb gemeldet, darunter je vier E-Jugend- und Mini-Mannschaften für Mädchen und Jungen ab sechs Jahren. „Damit gehören wir in Norddeutschland zu den Besten“, freut sich Abteilungsleiter Peter Tiede, der nach 40 Jahren erfolgreicher Arbeit sein Amt zum Monatsende niederlegt (Nachfolger Carsten Michalowski), aber der Sparte als Verantwortlicher für den Spielbetrieb weiter treu ist.
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