Rahlstedter SC weiterhin auf Siegerkurs

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RSC-Kapitän Kevin Niedrig lässt sich von André Feddern nicht aufhalten Foto: Thomas Hoyer
 
Rahlstedts Trainer Alexander Schäfke verfolgt das Spielgeschehen Foto: Hoyer

Entscheidung beim 3:1 gegen TuS Hamburg erst in Schlussphase

Von Thomas Hoyer
Rahlstedt
Noch läuft nicht alles rund, doch können die Kicker des Rahlstedter SC mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden sein. Mit drei Siegen in drei Spielen führt das Team von Trainer Alexander Schäfke die Tabelle der Bezirksliga Ost an. Am 3. Spieltag gab es einen verdienten 3:1-Erfolg bei TuS Hamburg.“ Die Rahlstedter nahmen sofort das Heft in die Hand. Bereits nach vier Minuten hatte Louis Mandel das 1:0 auf dem Fuß, doch scheiterte er am gegnerischen Keeper. In der Folge nahm der Druck der Rahlstedter zu und damit auch die Chancen. Ein Kopfball von Kevin Niedrig über das Tor (8.), ein zur Ecke abgefälschter Schuss von Alexander Hintz aus kurzer Distanz (16.) und ein Kopfball von Necmettin Calik nach einem Freistoß von Steven Vo (18.), der knapp am linken Torpfosten vorbeistrich – die Führung des RSC schien nur eine Frage der Zeit. Aber Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber ganz plötzlich auf, besaßen ihrerseits innerhalb weniger Minuten drei Hochkaräter (27./ 28./33.). Eine Großchance davon konnte RSC-Torwart Pascal Marquardt per Fuß abwehren. Doch der RSC schlug zurück. Mit einem satten 16-Meter-Schuss aus zentraler Position erzielte Ferris Pressel nach Pass von Steven Vo das 1:0 (38.). 120 Sekunden später stand Pressel erneut im Mittelpunkt, als er von dem bereits verwarnten Zafer Okumus gefoult wurde, der dafür mit Gelb-Rot vom Platz musste (40.). Trotz der Überzahl taten sich die Rahl-stedter in der zweiten Halbzeit im Bezug auf die Chancenverwertung weiter recht schwer. So hätte Yannick Hess sechs Minuten nach Wiederanpfiff das 2:0 machen müssen, als er zunächst am Torwart scheiterte und dann den Nachschuss unkonzentriert übers Tor ballerte. In der 58. Minute gab es erneut eine vertane Doppelchance durch Louis Mandel und Yannick Hess. Das sollte sich rächen: Die nach der 0:5-Niederlage bei UH/Adler kampfstarken Platzherren erzielten nach einem langen Ball in die Spitze und einem Abpraller durch Thomas Schwager das 1:1 (69.). Kurz darauf besaß TuS sogar noch eine weitere Möglichkeit, doch erwischte Sebastian Sander das Leder nach Hereingabe von Ali Ildir am langen Pfosten lauernd nicht mehr richtig. In der Folge drängte der RSC auf den Siegtreffer. Doch erst in der 83. Minute war es dann soweit. Einen Musterpass von Mandel versenkte der eingewechselte Hendrik Wolfgramm aus neun Metern zur erneuten Führung (83.). Und zwei Minuten später war es abermals Wolfgramm, der nach Torwartabwehr an der Strafraumgrenze und einem Fehlpass des Gegners keine Mühe hatte, zum entscheidenden 3:1 ins leere Gehäuse zu vollstrecken. Auch TuS hatte noch eine Chance, doch konnte Torwart Marquardt den 30-Meter-Lupfer parieren. „Wir hätten gegen zehn Mann einfach cleverer agieren müssen“, so RSC-Co-Trainer Dirk Hannemann. „Vor dem Strafraum wurde oft nicht zielstrebig genug gespielt. Da fehlte einfach die letzte Konsequenz. Unser Sieg war aber auf jeden Fall verdient.“ Zum Auftakt hatten die Rahl-stedter beim TSV Glinde durch Treffer von Louis Mandel (2), Marvin Dose und ein Eigentor glatt mit 4:0 gewonnen, obwohl die Abwehr wiederholt Unsicherheiten zeigte. Etwas mühevoll war auch das anschließende 2:1 gegen die „Zweite“ von Voran Ohe gewesen.

Luft nach oben


„Insgesamt ist noch reichlich Luft nach oben. Bisher gab es einfach zu viele Verletzte und Urlauber, so dass wir hinten nicht einmal in derselben Formation auflaufen konnten“, so Hannemann. „In jeder Partie musste sich die Mannschaft zumindest teilweise neu finden.“
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