SC Eilbek hofft auf Kunstrasenplatz

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Ernya (v.l.), Yara, Nala, Trainerin Monika Bohlin und Layla hoffen auf einen Kunstrasenplatz Foto: kg

Grandplatz gleicht bei Regen einer Mondlandschaft. Für Mitgliederwerbung nicht von Vorteil

Eilbek Der Eilbeker Sportverein hofft seit Jahren auf einen Kunstrasenplatz, denn der alte Grandplatz ist für den Verein nicht gerade ein Lockmittel, um neue Mitglieder anzuwerben. „Bei Regen muss der Platz sogar häufig ganz gesperrt werden“, bedauert Günter Ladewig, der Betreuer der Fußball E-Jugend. Während im Sommer der Staub durch die Luft wirbelt und durch die Fenster der Nachbarn in die Wohnungen dringt, sei im Winter die Feuchtigkeit der größte Feind des rotbraunen Untergrundes. „Mit einer Sprenkel-Anlage haben wir zumindest den Staub vom Sommer einigermaßen unter Kontrolle bekommen“, so Ladewig, „mit dem Regen im Herbst und Winter ist es da schon etwas schwieriger“. Das Regenwasser laufe dann nicht ausreichend schnell ab und bilde kleine Hügel, auf denen es unmöglich sei ordentlich Fußball zu spielen. „Auf dem Platz ist dann kein ordentliches Spiel mehr möglich“, ärgern sich auch Nala (6) und Layla (10), die zum Mädchenteam gehören. „Das sieht hier bei nassem Wetter aus wie eine Mondlandschaft“, bestätigt auch die Trainerin der Mädels, Monika Bohlin. Mit diesem Platz sei es deshalb auch unmöglich neue Mitglieder zu gewinnen, wissen Christian Aschik und Peter Wolter vom Vorstand, die sich jetzt bei den Eilbeker Stadtteilgesprächen zu Wort gemeldet haben, um ihre Sorgen im Stadtteil publik zu machen. Leider gebe es eine Prioritätenliste im Bezirk, die nach Bedarf und Dringlichkeit geht und da stehe der SC Eilbek immer noch nicht an erster Stelle. „Ein Kunstrasenplatz ist eben immer um einiges Attraktiver als der alte Grand“, so Monika Bohlin. (kg)
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