SC Eilbek steigt in Bezirksliga auf

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Verloren und doch das große Ziel erreicht: Jubel der Kicker des SC Eilbek über den Aufstieg in die Bezirksliga Fotos: Thomas Hoyer
 
Eilbeks Michael Chelminski (l.) im Kopfballduell mit Robert Templin

Aufstieg trotz 0:5-Pleite beim ETSV. Kicker jubeln

Von Thomas Hoyer
Eilbek. Die Kicker des SC Eilbek haben als Gruppenzweiter der Aufstiegsrunde den Sprung in die Bezirksliga geschafft - soweit die gute Nachricht. Was das Team aber am vergangenen Sonntag nach zwei Siegen im letzten Spiel beim ETSV Hamburg insbesondere in der zweiten Halbzeit bot, war mehr als kläglich. 0:5 hieß es beim Abpfiff. Dennoch reichte dem SCE die bessere Tordifferenz gegenüber dem ebenfalls zweimal siegreichen BSV 19 zum verdienten Aufstieg.
Präsentierten sich die Eilbeker, bei denen Nils Barrasch und Lars Jenckel fehlten, gegen den ETSV in Durchgang eins trotz schnellen Rückstands (6.) noch in halbwegs passabler Verfassung, trieb es Trainer Peter Vernickel nach der Pause fast die Tränen in die Augen. Innerhalb von nur elf Minuten nahm der Gegner die desolate Abwehr der Eilbeker komplett auseinander und erzielte drei Tore (50., 56., 61.). Bei der Truppe von der Fichtestraße lief nichts mehr zusammen. Zwei mehr oder weniger gefährliche Angriffe - das war´s. Eine Torchance wie in der ersten Halbzeit durch Mike Ettingshaus, der nur die Latte traf, gab es nicht. Im Gegenteil, der ETSV erhöhte kurz vor Schluss mit einem von Christian Behrens abgefälschten Schuss auf 5:0. Nach Ende der Partie begann das große Nervenflattern, denn inzwischen hatte man gehört, dass Konkurrent BSV 19 in Egenbüttel mit 4:1 führte. So dauerte es noch zehn Minuten, bis das Team endlich jubeln durfte.
Mit einem hoch verdienten 4:3 Erfolg über den SC Egenbüttel war der SC Eilbek auf eigenem Platz in die Aufstiegsspiele gestartet. Auf fast unbespielbaren, von Pfützen übersätem Geläuf gelang Nils Barrasch nach Flanke von Julian Yildiz bereits in der 1. Minute per Kopf der Führungstreffer. Ettingshaus erhöhte mit einem 16m-Schuss aus der Drehung auf 2:0 (19.). Weitere große Chancen zum dritten Treffer wurden jedoch vergeben. Statt dessen kam der Gegner mit einem verwandelten Freistoß zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die kampfstarken Platzherren zunächst weiter klar das Geschehen. Einen schönen Spielzug schloss Barrasch mit dem 3:1 ab (74.). Anschließend stach der eingewechselte Joker Sinan Atlihan, der Eilbeks vierten Treffer erzielte. (79.). Nach gelb-roter Karte für Barrasch konnten die Gäste mit dem anschließenden Freistoß abermals verkürzen (80.). Drei Minuten vor dem Abpfiff wurde es noch einmal eng, als dem Gegner das erneute Anschlusstor gelang.
In der zweiten Partie gegen den BSV 19 legten die Eilbeker noch eine Schippe drauf, gewannen auf der Sportanlage Feldstraße mit 7:1. Obwohl der Gegner in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mithalten konnte, hieß es durch zwei Tore des überragenden Barrasch zur Pause 2:0. Als Ettingshaus nach scharfer Hereingabe von Barrasch der dritte Treffer gelang (58.), war die Partie so gut wie entschieden. In der Folge ergaben sich für den SCE eine Reihe von Konterchancen. Abermals Barrasch, Christopher Fritze, Atlihan und noch einmal Fritze erhöhten auf 7:0, ehe dem Gegner kurz vor Schluss der Ehrentreffer gelang. „Dass es in dieser Partie so gut laufen würde, konnte man nicht erwarten. Wäre der Sieg nur etwas niedriger ausgefallen, ständen wir vielleicht heute mit leeren Händen da“, so Trainer Vernickel.
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