Sitzvolleyballer kämpften um Werner-von-Siemens-Cup

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Zur Sitzvolleyballabteilung des TH Eilbeck gehören 14 Spielerinnen und Spieler, aus denen für den Werner-von-Siemens-Cup zwei Teams gebildet wurden.Fotos: Thomas Hoyer

Behinderten-Sportler des TH Eilbeck landen auf Platz 7

WANDSBEK. 16 Sitzvolleyball- Mannschaften aus vier Nationen kämpften am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Wandsbek um den zum 23. Mal ausgetragenen Werner-von-Siemens-Cup.
Diesmal war es aber nicht Seriensieger Bayer Leverkusen, sondern das Team des IOK Zagrab, das am Ende über die begehrte Trophäe jubeln konnte. Im Finale besiegten die Kroaten den BV Leipzig klar mit 25:17 und 25:13. Das Spiel um Platz drei gewann Leverkusen II gegen die holländische Mannschaft Kindercentrum Alterno ebenfalls in zwei Sätzen. Der gastgebende TH Eilbeck durfte mit Rang sieben zufrieden sein. Nach der Eröffnung des Turniers durch Eilbecks 1. Vorsitzenden Thomas Fromm, HSB-Boss Günter Ploß und Hans Hirning, 2. Vorsitzender des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg, wurde zunächst die Vorrunde in vier Gruppen ausgetragen. Anschließend ging es im K.O.-System und den Platzierungsspielen weiter, so dass jedes Team sechs Partien austragen konnte.
Einen guten Start ins Turnier erwischte die erste Mannschaft des TH Eilbeck. Problemlos wurde UK Simpsons, das britische Frauennationalteam, mit 25:9 und 25:10 bezwungen. Gegen Volleer Leersum II (NL) und Bayer Leverkusen II mussten sich Kapitän Jens Peuke, der auch als Spieltrainer fungiert, und seine Mitstreiter mit zwei 1:1-Unentschieden begnügen. „Wahrscheinlich wäre es möglich gewesen, hätte das Truppe nicht einige Schwächen in der Annahme gezeigt“, so Claudia Wohlert, Cheforganisatorin des Turniers, die diesmal in der zweiten Mannschaft des THE aufschlug. „Wenn die Annahme nicht richtig kommt, ist kein vernünftiger Spielaufbau möglich.“
Als Gruppenzweiter trafen die Eilbeker im Viertelfinale auf den späteren Sieger IOK
Zagreb. Beim 12:25 und 12:25 war das Team jedoch chancenlos. Anschließend verlor man auch das erste Platzierungsspiel gegen Volleer Leersum I trotz Gewinn des ersten Durchgangs mit 25:23, 15:25 und 11:15. Besser lief es gegen Leersums „Zweite“, die in der Partie um Platz sieben mit 25:17 und 25:22 besiegt wurde. Einen guten Einstand beim THE feierte Stellerin Kathrin Ullrich, die aufgrund von Knieproblemen vom Standvolleyball (zuletzt HTBU) zum Sitzvolleyball gewechselt war. „Unsere Mannschaft hat ihr Ziel, unter die ersten Acht zu kommen, erreicht. Dass wir nicht um den Turniersieg mitspielen würden, war klar“, erklärt Claudia Wohlert. „Es hat sich aber gezeigt, dass wir unser Spielsystem immer besser umsetzen können.“ Weniger gut lief es für die zweite Mannschaft des TH Eilbeck um Kapitän Ulrich Bernhardt, die alle sechs Partien verlor, wobei man sich Bayer Leverkusen III erst nach harten Kampf geschlagen musste. „Wir haben mittlerweile 14 Akteure im Kader“, sagt Claudia Wohlert. „Keiner sollte auf der Bank sitzen. Darum hatten wir zweites Teams gemeldet.“
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