Starke Gruppenleistung

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Eine Szene aus dem Spiel TH Eilbeck gegen Bayer Leverkusen II, das die Hamburger gewannen Foto: Hoyer

8. Platz für Sitzvolleyballteam des TH Eilbeck beim Siemens-Cup

Von Thomas Hoyer
Wandsbek
Zwei Tage lang stand die Sporthalle Wandsbek ganz im Zeichen des 26. Siemens-Cup, der zu den größten Sitzvolleyballturnieren in Europa zählt. Im Finale besiegte OKI Zagreb den BV Leipzig mit 25:21 und 25:22. Das Spiel um Rang drei entschied der vielfache Turniergewinner Bayer Leverkusen gegen das Team Koblenz nach hartem Kampf mit 25:23, 23:25 und 17:15 für sich. Auch die Mannschaft des Turnierveranstalters TH Eilbeck zog sich als Achter von 16 Mannschaften recht ordentlich aus der Affäre.

Internationale Teams


Mit der Absage von zwei Teams aus Ägypten wegen Visaproblemen gab es im Vorfeld des Turniers zwar einen kleinen Wermutstropfen, doch entwickelte sich die beliebte Veranstaltung auch diesmal schnell zu einem echten Sitzvolleyball-Leckerbissen. Dazu trugen auch die Gastgeber bei, deren Mannschaft hervorragend in die Gruppenphase startete. Gegen das Frauennationalteam aus Kanada, das sich derzeit auf die Paralympics in Rio de Janeiro in 2016 vorbereitet, wurde mit 25:8 und 25:14 glatt gewonnen. „Wir hatten uns vorgenommen, unser eigenes Spiel aufzuziehen und nicht hektisch zu werden. Das ist gut gelungen“, so Spieler Thomas Gärtner, der auch als Cheforganisator alle Hände voll zu tun hatte. Ebenso gut lief es im zweiten Spiel der in vier Gruppen ausgetragenen Vorrunde. Die Eilbeker bezwangen die zweite Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters Bayer Leverkusen mit 25:12 und 25:12. „Wir waren selbst überrascht von der eigenen Leistung“, freute sich Gärtner. „Abwehr und Angriff haben wirklich sehr stark gespielt.“ Gruppensieger wurde der THE allerdings nicht. Der spätere Finalist BV Leipzig war vor allem im ersten Satz (12:25) eine Nummer zu groß. Dennoch waren Bert Jasper, der als Mitbegründer des Siemens-Cup bei keinem der bisherigen 26 Turniere fehlte, und seine MitstreiterInnen nicht chancenlos. Im zweiten Satz bot die Mannschaft ihre beste Leistung des Turniers und verlor nur mit 25:27.
Im ersten Zwischenrundenspiel, das man als Gruppenzweiter erreicht hatte, aber hatten die Gastgeber ihren Rhythmus verloren. Gegen das Team Koblenz konnten sie beim 8:25 und 11:25 nichts mehr bestellen. Auch am Tag darauf konnte die THE-Truppe in den beiden Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht nur selten an die anfangs gezeigten Leistungen anknüpfen, und auch der zweifellos vorhandene Kampfgeist wurde beim 21:25 und 22:25 gegen die East London Lynx nicht belohnt. Ohne den leicht verletzten Bert Jasper besaßen die Eilbeker auch im Spiel um Platz sieben gegen HSV Medizin Magdeburg ebenfalls keine Chance (10:25, 15:25). „Wir sind mit unserer Platzierung dennoch zufrieden“, so Thomas Gärtner, der sich über eine gelungene Veranstaltung freuen konnten, wobei die erstmals beim Siemens-Cup startenden Kanadier das Turnier besonders lobten und auch von Hamburg begeistert waren. TH Eilbeck, 20 37 04
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