Stunde mit Profis

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Kamen beim Hockey-Nachwuchs des MHTC bestens an: Jana Teschke und Moritz Fürste. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein erfreuten sie die jungen Hockeyspieler mit vielen Tipps und Tricks Foto: cy

Jana Teschke und Moritz Fürste zu Gast beim MHTC

Von Cetin Yamann
Wandsbek-Marienthal
Mächtig viel los war beim Marienthaler Tennis- und Hockey-Club e.V., gegründet 1900. Mit Jana Teschke (Europameisterin, Deutsche Meisterin, Europapokalsiegerin) und Moritz Fürste (zweifacher Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Welthockeyspieler und Botschafter für Olympia 2024 in Hamburg) kamen zwei große Stars des deutschen Hockeysports auf die Anlage des traditionsreichen Clubs.
In über zwei Stunden zeigten sie dem Hockey-Nachwuchs des 800 Mitglieder starken Vereins zuerst einige Tipps und Tricks, die sie garantiert noch nicht kannten. Anschließend beantworteten die beiden Nationalspieler Fragen und gaben Autogramme.
Teschke und Fürste, die beide beim Uhlenhorster Hockey-Club in Hamburg spielen, kamen dabei mit ihrer unkomplizierten Art bei den 120 Kindern und Jugendlichen bestens an. Aber auch der Lerneffekt kam nicht zu kurz. So empfahl Moritz Fürste (30) beim sogenannten Schlenzen die Hände bis zu dem Moment locker am Schläger zu lassen, bis man den Schuss vollziehen will und dann erst den Druck aufzubauen. „Die Höhe des Fluges kommt nur aus dem Finger!“, fügte er hinzu.
Jana Teschke (24) konnte in Sachen Dribbel- und Schusstechnik ebenso aus der Trickkiste plaudern. An sechs verschiedenen Stationen ging es tief in die Materie hinein. Das Feedback war dementsprechend begeistert: „So eine Sportlehrerin wie Jana möchte ich auch in der Schule haben“, sagte der 11-jährige Mats zu der Exklusiv-Schulung mit der Nationalspielerin. Einen heißen Tipp für seine bevorstehende lange Hockey-Karriere erhielt auch Eddie (6): „Moritz hat mir gezeigt, wie man mit dem Ball eine Acht macht, also wie man ihn mit dem Schläger an den Füßen vorbei und durch die Beine führt. Das werde ich jetzt immer üben“. Tom, der mit 14 Jahren zu den älteren Teilnehmern zählte, war ebenfalls ganz hingerissen: „Das ist Inspiration für mein eigenes Spiel.“
Danach gab es noch eine Interviewrunde, in der die beiden über ihre Karriere berichteten. Fürste, der sich aktiv für die Hamburger Olympiabewerbung einsetzt, wurde unter anderem nach den Chancen der Stadt gefragt. Dazu sagte er: „Ich glaube, dass wir 2024 oder 2028 gute Chancen haben. Aber davor sind ganz viele Hausaufgaben zu machen, es liegt viel Arbeit vor uns. Es wäre unglaublich schön, wenn wir das als Stadt gemeinsam hinbekämen“.
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