Talentsuche im Sportunterricht

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Aleyna schaffte den Parcour mit 47 Sekunden, Christopher brauchte nur 41 Sekunden. Große Talente, meinte auch Julia Lauterbach vom Hamburger Sportbund.

Wandsbeks Schüler starten durch

Wandsbek. Julia Lauterbach vom Hamburger Sportbund war an der Grundschule Schimmelmannstraße zu Besuch. Sie kam in einer ganz besonderen Mission: Die Suche nach besonderen Talenten im Sportbereich. Geschick und Schnelligkeit standen dabei ganz oben auf der Liste ihrer Beobachtungen.
Die Drittklässler zeigten am Hamburger Parcour ihr Können. Über eine große Matte rollen, dann Slalomlaufen, durch offene Kästen krabbeln und über Kisten springen. Ganz schön schwierig waren die Wechsel der Aufbauten. Bis zu drei Schüler werden in den Klassen gesichtet und dann pro Schule eine Talentgruppe aufgebaut, die besondere Förderung anbietet.
Über 55 Schulen will der Sportbund in Hamburg aufsuchen und dort Nachwuchs finden. Motive für die Beteiligung von Schulen sind in erster Linie die Ausrichtungen im Bewegungsbereich und das Engagement der Schulen selber. Die Schüler an der Schimmelmannstraße machten alle einen sehr sportlichen Eindruck und gleich zwei Schüler liefen den Parcour auch in einer absoluten Rekordzeit von unter 50 Sekunden. Für alle Schulen, die nicht an der Talentsuche teilnehmen, ist der Hamburger Parcour dennoch einmal im Schuljahr verpflichtend. Er wurde ausgearbeitet, um die Motorik der Kinder zu testen und auf einer kurzen Strecke möglichst viele verschiedene Übungen unterzubringen.
In der Schimmelmannstraße sitzen große Sporttalente, so das Urteil von Julia Lauterbach vom Sportbund. (kg)
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