TSC darf nicht trainieren

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Der CDU-Abgeordnete Sören Niehaus (l.) und der 1. Vorsitzende des TSC Wellingsbüttel, Volker Heinz, weisen auf die Lärmschutzwand hinFoto: güb
Wellingsbüttel. Die Nutzung des Sportplatzes des TSC Wellingsbüttel, Am Pfeilshof, ist seit Anfang des Jahres durch das Bezirksamt Wandsbek so eingeschränkt worden, dass ein Spiel- und Trainingsbetrieb kaum noch möglich ist. „Wir dürfen sonnabends nur 6 statt 9 Stunden, sonntags nur 4 statt 7 Stunden und wochentags nur bis 20.30 Uhr statt 21.30 Uhr den Sportplatz nutzen. 34 Mannschaften unseres Vereins, darunter 28 Jugendmannschaften, sind davon betroffen“, erklärt der 1. Vorsitzende des TSC Wellingsbüttel, Volker Hein. Hintergrund sind Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung. „Aufgrund von Anwohnerbeschwerden wurde bereits nach Einholung eines Lärmgutachtens eine Lärmschutzwand am Sportplatz für über 340.000 Euro errichtet. Diese Lärmschutzwand schützt die Anwohner. Es gibt daher keinen Grund, den Spiel- und Trainingsbetrieb weiter einzuschränken“, argumentiert der Vereinsvorsitzende. Der TSC Wellingsbüttel ist mit seinen über 700 Mitgliedern ein sehr aktiver Sportverein im Alstertal.
Der CDU-Abgeordnete im Regionalausschuss Alstertal, Sören Niehaus, hat einen Antrag im Regionalausschuss gestellt, der für Abhilfe sorgen soll. Er fordert das Bezirksamt auf, den Spielbetrieb auf dem Sportplatz des TSC Wellingsbüttel wieder uneingeschränkt zu gestatten. Der Antrag wurde im Regionalausschuss angenommen. Damit der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, sollte noch ein zusätzliches Gutachten über den Lärm durch den Sportbetrieb erstellt werden. Das hat das Bezirksamt aber noch nicht in Auftrag gegeben, hat Volker Hein nun erfahren. Der Vereinsvorsitzende hofft jetzt, dass mit Hilfe der Politik endlich der TSC Wellingsbüttel von der Verwaltung eine Freigabe des Spiel- und Trainingsbetriebes erhält. (güb)
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Oliver Dick aus Wellingsbüttel | 02.10.2013 | 11:40  
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