TuS Berne organisierte 11. Kinder-Olympiade

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An 24 Standorten in Hamburg konnten sich Kinder bei der 11. Hamburger Kinder-Olympiade ausprobieren und einen Parcours meistern, bei dem Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordinationsfähigkeit gefragt waren Foto: nik

An 24 Standorten in ganz Hamburg traten Mädchen und Jungen zum Wettkampf an

Rahlstedt Es geht um Spaß. Es geht um Sport. Zwar sind die Olympischen Spiele in Rio bereits Geschichte, doch in der Hansestadt loderte das Olympische Feuer bei der elften Hamburger Kinder-Olympiade des Turn- und Sportvereins Berne weiter. Mit am Start: Maria (8) und Nathanael (6). An insgesamt 24 Standorten traten Mädchen und Jungen zum olympischen Wettkampf an. „Der Parcours ist überall gleich“, sagt Benjamin Schulz, 2. Vorsitzender des TuS Berne. Mitmachen konnte jedes zwischen 2006 und 2011 geborene Kind. Kostenlos und mit Wettkampf-Feeling. Es ging über Kästen, unter Kastenelementen hindurch und wieder über Kisten. Ganz schön anstrengend! Anschließend stand ein Balance-Akt an – und schließlich der große Schlussspurt. Am Ende zählte natürlich die Zeit. Die Geschwister Maria und Nathanael aus Meiendorf haben zum ersten Mal bei der Kinder-Olympiade mitgemacht. Mit etwas Überredungskunst hat Mama Josefine Stroh (28) ihre Kinder in die Sporthalle an den Schierenberg gelockt. Der sechs Jahre alte Nathanael ist bereits Mitglied im Sportverein, seine Schwester Maria begeistert sich dagegen weniger für Sport. „Ich hoffe, dass diese Olympiade bei den Kindern die Lust am Sport weckt“, sagt Mama Josefine. Während Nathanael voller Freunde über die Kästen springt und den Parcours in etwas mehr als einer Minute meistert, ist die Lust bei Schwester Maria doch eher verhalten. Mit ein bisschen Angst startet sie in den Wettkampf und meistert die erste Runde ohne Schwierigkeiten. „Es geht hier um Spaß“, betont Josefine Stroh noch einmal, bevor Maria zum zweiten Durchgang antritt. Prompt geht das Mädchen die Herausforderung viel sicherer und motivierter an und benötigt für die Strecke nur zwei Sekunden mehr als ihr Bruder.

„TopSportVerein“ Berne


Benjamin Schulz ist zufrieden mit der Veranstaltung, die von der Jugendabteilung des TuS Berne organisiert wurde. Das siebenköpfige Team nahm während eines Vorkampfs bei rund 40 Kindern die Zeit. Die Besten durften am Wochenende noch einmal beim großen Finale in der Leichtathletikhalle in Alsterdorf antreten. Der TuS Berne war als so genannter „TopSportVerein“ bereits zum vierten Mal Ausrichter eines Vorkampfs aus. Die „TopSportVereine“ sind Veranstalter der Hamburger Kinder-Olympiade. „Der Wettbewerb entwickelt sich“, ist Benjamin Schulz überzeugt. „Jedes Jahr treten mehr Kinder zum sportliche Wettkampf an.“ Maria und Nathanael hat die Olympiade gut gefallen. Sie freuten sich über ihre ihre Urkunden, die sie für ihre Teilnahme bekamen. Und auch Schulz ist zufrieden: „Es ist einfach eine schöne Sache. Jeder kann kostenlos an einem Wettkampf teilnehmen, sich ausprobieren, ohne Mitglied in einem Verein zu sein. Es ist einfach eine schöne Sache für die Kinder.“ (nik)
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