Vier Hamburger Meister

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Die weibliche E-Jugend des AMTV bot bei ihrem Titelgewinn eine ausgeglichene Mannschaftsleistung Foto: Thomas Hoyer
 
Die männliche E-Jugend überraschte mit dem Gewinn des Hamburger Meistertitels Foto: Thomas Hoyer

AMTV-Handballnachwuchs weiter auf der Erfolgsspur

Rahlstedt Kinder und Jugendliche, die im AMTV Handball spielen, haben beste Aussichten, mit ihren Teams im Leistungsbereich eine sehr gute Rolle zu spielen oder sogar einen Titel zu gewinnen. Das zeigte sich einmal mehr in der abgelaufenen Saison, in der es den Rahlstedtern gelang, gleich in drei Altersklassen vier neue Hamburger Meister zu stellen. Noch nicht beendet sind die Pokal- und Aufstiegsspiele, von denen sich die Verantwortlichen ebenfalls viel erhoffen.
Außerordentlich erfreuliche Leistungen zeigten die männliche und die weibliche E-Jugend, die Hamburger Meister wurden, sprich in den stärksten Staffeln Platz eins belegten. Dabei kommt vor allem der Titelgewinn der Jungen etwas überraschend. „Wir hatten letzte Saison noch in der Sonderstaffel ohne Wertung gespielt“, so Heiko Claussen, der mit Lisa Bohn das Trainergespann bildet. „Eigentlich hatte ich nur mit einem Mittelfeldplatz gerechnet.“ Doch das Team, zu dem elf Spieler der Jahrgänge 2004 und 2005 gehören, war von Beginn an voll da, gewann seine ersten sechs Partien, ehe es gegen HSV Handball ein 25:25 gab. Doch sollte es bis Saisonende der einzige Punktverlust bleiben. Dreh- und Angelpunkt auf dem Platz war Spielmacher Linus Kutz, der seine Kameraden immer in Szene setzen konnte, seien es die Kreisläufer Marten Strack und Bennit Gräfe oder Linksaußen Linus Claussen. Auch Lars Glitza, der die meisten Tore warf, profitierte von der Übersicht des Spielmachers.

Tolle Leistungen


Ebenfalls glänzend schlugen sich die E-Mädchen, die zwar gegen die SG Hamburg Nord nach klar gewonnenem Hinspiel (14:7) in der Rückrundenpartie mit 11:15 den Kürzeren zogen, aber aufgrund des klar besseren Torverhältnisses vor ihren härtesten Widersacherinnen, die ebenfalls nur zwei Minuspunkte hatten, nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen waren. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freut sich Evi Füßler, der Julia Pedracio, eine ehemalige Handballerin, als Co-Trainerin zur Seite steht. Alle unsere Mädchen spielen etwa auf demselben Level.“ Der Löwenanteil der 207 erzielten Tore geht auf das Konto von Tchefigue Coulibali und Maja Mühlenstädt. Ein besonderes Talent ist laut Trainerin Evi Füßler Torhüterin Maja Strupp: „Sie hat überhaupt keine Angst vor dem Ball und ist für ihr Alter schon ungewöhnlich weit.“
Ihren im Vorjahr gewonnenen Hamburger Meistertitel konnte die weibliche B-Jugend von Trainer Bernd Haarbrücker verteidigen, die ungeschlagen Platz eins belegte und sich damit für die Aufstiegsspiele zur Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein qualifiziert hat. Star der Mannschaft, die fast die komplette Hamburger Auswahl stellt, ist die 16-jährige Jana Pointner, die vom Deutschen Handballbund zum Sichtungstraining eingeladen wurde. Auch im Hamburger Pokal ist die Truppe der Topfavorit. In einem AMTV-Finale trifft das Team dort auf die eigene 2. B-Jugend von Trainer Andreas Bohn, eigentlich noch ein C-Jugendteam, das auch in dieser Altersklasse das Pokalendspiel gegen den TSV Ellerbek erreicht hat (Mi., 29.4., 19 Uhr, Halle Scharbeutzer Straße).

Norddeutsche Meisterschaften


Überragendes Team war einmal mehr die von Axel Born und Michael Böhm gecoachte C-Jugend, die unter ihrem Trainergespann bereits zum dritten Mal in Folge Hamburger Meister wurde, und das jeweils ohne einen Minuspunkt. Das 13-köpfige Team, das identisch mit der Hamburger Auswahl ist, hatte am Ende 36:0 Punkte bei einem Torverhältnis von 675:305 erreicht. Abteilungsleiter Peter Tiede räumt der Mannschaft gute Chancen bei den Nordostdeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Magdeburg ein: „Wir hoffen, dass unsere Supertruppe als Meister zurückkommt. Das wäre die Saisonkrönung.“ (th)
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