Volleyball-Damen jubeln

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Das erfolgreiche Team (hintere Reihe v.l.): Trainer Stefan Schubot, Nadine Thomas, Arian Sultan, Kirsten Pemöller, Christine Shulte, Kathrin Plöhn, Co-Trainer Dirk Brummund; (vordere Reihe): Anisa Sarac, Kerrin Brüggemann, Wiebke Kotthoff, Claudia Förster, Paula Weikert, Anne Friedrich, Nina Nezam und Stefanie Thomsen. Foto: Thomas Hoyer

VG WiWa! verteidigte Titel

WANDSBEK. Riesenjubel bei den Volleyballerinnen der VG WiWa! Mit einem glatten 3:0-Sieg über den MSV Pampow sicherte sich das Team von Trainer Stefan Schubot am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Regionalliga Nord. WiWas Frauen taten sich gegen den Tabellenletzten aus Mecklenburg-Vorpommern allerdings etwas schwer, fanden zunächst nicht richtig ins Spiel. Sicher auch deshalb, weil Hauptangreiferin Anne Friedrich, die nach einer Knie-Operation noch nicht wieder einsatzfähige Kerrin Brüggemann als Libera ersetzen musste. Dennoch gewann man mit 25:21. In Durchgang zwei zeigte die Truppe dann ihr wahres Können und schmetterte den Gegner mit 25:13 vom Platz. Im Gefühl des sicheren Sieg schlichen sich im dritten Satz (25:23) wieder einige Fehler ein. Nach dem Meisterschaftsgewinn in der vergangenen Saison und dem aus finanziellen Gründen notwenigen Verzicht auf die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga hatten sich WiWas beste Volleyballerinnen bereits vor dieser Serie die Titelverteidigung zum Ziel gesetzt. Allerdings hatte es vor Saisonbeginn einige Veränderungen in der Mannschaft und im Umfeld gegeben. Als Nachfolger des langjährigen Coaches Carsten Schmidt, der sein Amt aus familiären Gründen abgab, wurde Stefan Schubot als neuer Trainer verpflichtet. Zudem wechselten mit Katharina Schillerwein und Katharina Culav zwei wichtige Spielerinnen zum HSV, um sich um dort ganz auf den Beachvolleyball zu konzentrieren. Neu ins Aufgebot rückten Libera Kerrin Brüggemann vom VC Norderstedt und Außenangreiferin Fritz Halwes (SWF Volley/ Erfurt). So war es kein Wunder, dass der Saisonstart etwas holprig verlief. Darüber täuschten auch nicht drei Siege in den ersten Spielen hinweg, denn anschließend verlor man gegen die Spitzenteams SVF Neustadt-Glewe und den Kieler TV jeweils mit 2:3. Dann aber fand sich das Team um Mannschaftsführerin Nina Nezam immer besser, landete nicht weniger als zehn 3:0-Siege in Folge, ehe am 10./11. März das „Wochenende der Wahrheit“ kam. Zunächst wurde der VC Norderstedt mit 3:1 bezwungen. Einen Tag später fegten WiWas Frauen den bisherigen Tabellenführer Neustadt-Glewe mit 3:0 vom Platz. Auch nach dem erneuten Titelgewinn werden die Verantwortlichen auf die Teilnahme an den Relegationsspielen zu Deutschlands zweithöchster Klasse verzichten. „Es ist vor allem wieder das fehlende Geld, das uns einen Strich durch die Rechnung macht“, so Co-Trainer Dirk Brummund. „Wir müssten die Mannschaft auch verstärken, um mitzuhalten. Der Sprung von der Regionalliga zur 2. Bundesliga ist sehr groß.“ Machbar ist hingegen die zur kommenden Saison neu eingeführte 3.Liga, für die sich die ersten Vier der Regionalliga Nord qualifiziert haben. „Eine reizvolle Aufgabe,“ so Dirk Brummund, der auf der Suche nach weiteren Sponsoren ist. „Wir sind neugierig, ob wir dort wieder oben mitzumischen können.“
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Dirk Brummund aus Wandsbek | 15.04.2012 | 11:24  
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