Wahre Helden des Sports

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b können stolz sein auf ihre erfolgreiche Teilnahme an den Wettkämpfen in Hannover Foto: wb

18 Grundschüler aus Neurahlstedt bei den Special Olympics

Rahlstedt 18 Schüler der Klasse 3b der Grundschule Neurahlstedt haben kürzlich eine Woche lang an den Special Olympics Nationalen Sommerspielen in Hannover erfolgreich teilgenommen. Begleitet wurden sie von ihrer Klassenlehrerin Magdalena Schommer, Sportkoordinatorin Larisa König und Konrektor Hendrik Stewen. Nach der großen Eröffnungsfeier in der TUI-Arena konnten die Schüler selbst sportlich aktiv durchstarten. Sie haben an den 18 verschiedenen Stationen des wettbewerbsfreien Angebots ihr Können getestet und waren gemeinsam mit Sportlern aus dem ganzen Bundesgebiet sportlich und inklusiv aktiv. Auch beim Fünf-Kilometer-Lauf durch die Innenstadt von Hannover waren die Rahlstedter Schüler sehr erfolgreich. Zwei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen brachten sie mit nach Hause. „Für unsere Schüler war es nicht nur eine sehr sportliche Woche, sondern auch eine besondere Zeit mit vielen aufregenden und intensiven Eindrücken“, sagt Schommer. „Sie haben an einer Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung teilgenommen und waren damit Teil des sogenannten Unified Sports. Ziel ist es dabei, das Menschen mit und ohne geistige Behinderung vorurteilsfrei und mit viel Freude gemeinsam Sport treiben“, sagt Larisa König. Für die Kinder der Rahlstedter Grundschule ist dies aber nichts Neues. Denn bereits vor vier Jahren wurde im Rahmen der Schulentwicklung das Projekt „Unfied Sports Laufgruppe“ unter anderem als Erweiterung des Sportangebotes ins Leben gerufen. Des Weiteren steht im Fokus, ein Sportangebot anzubieten, welches den Schülern ermöglicht, auf unbeschwerte Art Menschen mit Handicap kennen zu lernen und mit diesen eine sportliche Gemeinschaft zu bilden. Beteiligt sind mittlerweile drei GS-Klassen und verschiedene Lerngruppen aus zwei Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Konrektor Stewen ist überzeugt: „Statt Hürden später mühevoll abzubauen, hat dieses Projekt den nachhaltigen Erfolg, dass diese Hürden gar nicht erst entstehen. Miteinander Sport zu treiben, gemeinsam alles zu geben und Spaß zu haben, sich kennen zu lernen und zu verstehen ist der Erfolg dieses Projektes.“ (wb)
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