Wieder kein Sieg für den FTV in Hamburg

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Farmsens Torben Exner beim Versuch, den Schuss von Manuel Guasch Pla abzublocken Foto: Thomas Hoyer

Farmsener TV mit leistungsgerechtem 0:0 beim SC Poppenbüttel II

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Bei den Kreisligakickern des Farmsener TV läuft derzeit nicht alles nach Wunsch. Am vergangenen Sonnabend bot der Tabellenvierte bei der „Zweiten“ des SC Poppenbüttel zwar eine akzeptable Vorstellung, doch mit dem erhofften Dreier wurde es auch im vierten Spiel in Folge nichts. Beide Teams trennten sich am Ende leistungsgerecht 0:0.

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern von der Bültenkoppel. FTV-Keeper Niklas Bornhöft konnte sich zweimal auszeichnen (3./13.). Im weiteren Verlauf der bis zur Pause ausgeglichenen Partie besaßen auch die Farmsener zwei Möglichkeiten. Dennis Nebel scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss am gegnerischen Torwart (16.), während Michael Möller eine Riesenchance in aussichtreicher Position versiebte (43.)

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst wieder die Platzherren, die mächtig Gas gaben. Innerhalb von drei Minuten verfehlten zwei Schüsse nur ganz knapp das FTV-Gehäuse. Die zunächst einzige Möglichkeit war ein direkter Freistoß von Vasilios Pavlantis, den Poppenbüttels Torwart zur Ecke abwehren konnte (63.). In der Schlussphase waren die Farmsener plötzlich voll da. Schüsse von Dennis Nebel und André Buchner konnten in letzter Sekunde abgeblockt werden. Die beste Chance vergab jedoch Tim Rosensein drei Minuten vor dem Abpfiff, als er den Ball nach Flanke von Dirk Kappmeyer knapp über das Tor köpfte.

„Das Ergebnis geht völlig in Ordnung“, so Farmsens Trainer Henrik Voigt, der das Team nach der letzten Serie übernahm. „Das war ein gutes temporeiches, von zwei starken Abwehreihen geprägtes Kreisligaspiel, das aber nicht das Niveau der Vorrundenpartie besaß, die wir 0:2-Rückstand noch 3:2 gewannen. “

Platz zwei im Blick

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der FTV-Coach nicht recht zufrieden, auch wenn sich das Team unter seiner Regie im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit erheblich gesteigert hat und in der Spitzegruppe mitmischt. Nach der guten Vorbereitung mit einem Sieg beim Sommer-Cup des TSV Wandsetal erwischten die Farmsener einen sehr guten Saisonstart. Zudem erwies sich die Truppe als Pokalschreck, als sie in den beiden ersten Runden den Landesligisten SC Sperber (6:5 n.E.) und den Bezirksligisten SV UH/ Adler (2:1) ausschaltete. Doch dann kehrte langsam wieder der Alltag ein.

Dabei gab es einige Verletzte, deren Ausfall nur schwer zu kompensieren war. Die Viererkette konnte in den bisherigen 19 Pflichtspielen kaum einmal in derselben Besetzung auflaufen, was sich in 32 Gegentoren widerspiegelt. Henrik Voigt: „Jetzt gilt es die beiden letzten Spiele des Jahres zu gewinnen, um mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu gehen. Wir haben Platz zwei noch nicht ganz aus den Augen verloren.“
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