Zweite Niederlage für SC Eilbek

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Harry Nadolny leitet den Ball zu Nils Barrasch weiter, der zum Augleich trifft. Rico Mendrzik kann nicht eingreifen Foto: Hoyer

Glückloser Harry Nadolny vergibt drei klare Chancen. „Viel Luft nach oben“

Von Thomas Hoyer
Eilbek
Nicht gerade vielversprechend startete der SC Eilbek in die neue Saison. Nach vier Spielen stehen erst magere vier Punkte auf dem Konto des Bezirksligisten. Am vergangenen Sonntag kassierte das Team von Trainer Kerem Yildirim beim SV Uhlenhorst-Adler eine 1:4 Niederlage, die allerdings zu hoch ausfiel. Zu hoch deshalb, weil die Eilbeker in der ersten Halbzeit drei sehr gute Chancen besaßen. Kaum 60 Sekunden waren gespielt, da war es Harry Nadolny, der nach Flanke von Philipp Feuerbach unbedrängt zum Kopfball hochstieg, aber das Leder über das Tor setzte. Nach 20 Minuten bekam die Truppe um Kapitän Christopher Fritze ihren ersten von drei direkten Freistößen unweit der Strafraumgrenze in zentraler Position zugesprochen, doch Nadolny knallte das Leder in die Mauer. Der anschließend abgefälschte Ball landete beim freistehenden Michael Chelminski, der sofort einnetzte, dabei allerdings deutlich im Abseits stand. Die bis dahin nicht sonderlich gefährlichen Barmbeker machten es besser, erzielten nach flacher Hereingabe aus kurzer Distanz das 1:0 (22.). In den folgenden Minuten stand Harry Nadolny dann gleich dreimal im Mittelpunkt. Zunächst vergab der 40-jährige Goalgetter nach Pass von Mücahid Kirdi eine Großchance, als er sich im Zweikampf durchsetzte, zwölf Meter vor dem Tor freie Schussbahn hatte, aber am gegnerischen Keeper scheiterte (24.). Dann hämmerte Nadolny das Leder von der rechten Strafraumgrenze an die Latte (30.).

Kurze Ausgleich-Freude


Mehr Glück hatte Nadolny in der 40. Minute, als er den Ball vor der Strafraumgrenze perfekt im Sprung zum freistehenden Nils Barrasch weiterleitete. Der zögerte nicht und ließ UH-Torwart Robert Block keine Chance. Doch das 1:1 hielt nur vier Minuten. Nach einem Foul von SCE-Keeper Stefan Stange, der nicht den Ball sondern einen gegnerischen Spieler traf, verwandelten die Platzherren den fälligen Foulelfmeter zur erneuten Führung (44.). Nach dem Seitenwechsel dominierte Uhlenhorst-Adler das Geschehen und erhöhte in der 53. Minute auf 3:1. Der SCE hatte in der Folge nichts mehr zuzusetzen. Ein Schuss von Kirdi aus spitzem Winkel (68.), ein abermals nicht genutzter direkter Freistoß (70.) und eine ausgelassene Kopfballmöglichkeit von Chelminski und dem eingewechselten Eugen Rubin, die beide an einer schönen Freistoßflanke von Feuerbach vorbeisegelten (85.) – das war alles. Der vierte Treffer der Platzherren fiel in der 79. Minute nach einem Konter. Zwei weitere UH-Chancen in der Schlussphase machte Torwart Stange zunichte. „Hätten wir unsere klaren Möglichkeiten in der ersten Halbzeit genutzt, wäre die Partie vielleicht anders verlaufen“, bedauerte Eilbeks enttäuschter Trainer Kerem Yildirim, der trotz guter Vorbereitung mit dem Saisonstart alles andere als zufrieden ist und sehr viel Luft nach oben sieht, was die Leistungen seines Teams betrifft.
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