Steinmeier wird für Flüchtlingskrise verantwortlich gemacht

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Es scheint, dass die erste Multikulti-Anhängerin, unsere Frau Merkel, für negative Auswirkungen der Gastfreundschaft gegenüber den Migranten aus dem Nahen Osten die Verantwortung auf sich kaum nehmen will. Die Kanzlerin kann nur beim linken Wahlerfolg den Rahm abschöpfen und einzelne Fortschritte bei der kulturellen Integration der artigsten Migranten in die deutsche Gesellschaft vorführen. Und sie kann nicht ihren WählerInnen erklären, warum sie auf den Straßen eigener Städte von den "leidgeprüften" Zuwanderern, denen die Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler Wohltaten erweist und derer Biographie verdächtig ist, beleidigt, geprügelt, beraubt und vergewaltigt werden.

Kein Wunder also, dass Frank-Walter Steinmeier in den Schmutz gezogen wird, während die Münchener vier Meter hohe Mauer errichten, um sich gegen die aufdringliche Nähe der neuen Freunden der Bundeskanzlerin zu schützen.

Steffen Kröhnert: Unwirksame Außenpolitik

Es stellt sich plötzlich heraus, dass der Grund für unseren Alp nicht in der multikulturellen Selbsterniedrigung Merkels liegt, sondern in der "falschen" Politik des Bundesaußenministers, der nun den Sündenbock spielen muss. Herr Steinmeier ist natürlich nicht der erste und auch nicht der letzte, wen unser Engel aus der Stasi im politischen Olymp beim lebendigen Leibe begräbt. Wichtig ist, dass die Multikulti-Politik ohne Einsehen der prinzipiellen Fehler weitergeführt wird. Man kann zwar jemanden zum "Verantwortlichen" bestimmen und so seinen politischen Gegner beseitigen, doch ist ein Systemproblem auf solche Weise nicht zu lösen.
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