Großes Theatervergnügen: Er kann‘s nicht lassen...

Wann? 30.08.2017

Wo? Hudtwalckerstraße 13, Hudtwalckerstraße 13, 22299 Hamburg DE
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Hasso Krause (Jochen Busse) muss seiner Frau Röschen (Billie Zöckler) beichten, dass er kein erfolgreicher Geschäftsmann mehr ist Foto: Braun
Hamburg: Hudtwalckerstraße 13 |

Im Winterhuder Fährhaus steht Jochen Busse als „Der Pantoffel-Panther“ auf der Bühne

Von Christian Hanke
Winterhude
„Selten so gelacht!“, hieß es immer wieder im Publikum. Die neue Inszenierung in der Komödie Winterhuder Fährhaus, „Der Pantoffel-Panther“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs mit Jochen Busse in der Titelrolle, versetzte die „Lachmuskeln“ des Publikums in allerhöchste Schwingungen. Die beiden deutschen Autoren, Jahrgang 1967, haben pointierte Dialoge voll trefflichem Witz geschrieben, die oft mit aktuellen und mit Hamburg Bezügen angereichert wurden. Kuriose Verwechslungen sind außerdem der Garant dafür, dass diese Boulevard-Komödie zündet.

Ensemble macht einen guten Job

Jochen Busse spielt Hasso Krause, den „Pantoffel-Panther“, einen ehemaligen Geschäftsmann in Sachen italienische Pantoffeln, der vor zwei Jahren in die Pleite rutschte, diese seiner Frau aber verheimlicht, und sich mit Werbeauftritten für einen Hähnchen Grill im Gockel-Kostüm über Wasser hält. Derweil träumt seine Gattin vom paradiesischen Ruhestand zu zweit. Der Ehemann wird in einer Woche pensioniert. Ein italienischer Mafiosi verkompliziert die Lage. Er verwechselt Krause mit einem anderen Bewohner des Hauses, einem gefürchteten Auftragskiller genannt der „Panther“, der für ihn einen Mafia-Konkurrenten aus dem Weg räumen soll. Hasso kann dem Angebot von einer Million Euro als Anzahlung in seiner misslichen finanziellen Lage – die Räumung der Wohnung steht bevor – nicht widerstehen und nimmt an. Gemeinsam mit Freund Rüdiger, einem 55-jährigen Psychotherapeuten und Muttersöhnchen, entwickelt er einen amateurhaften Plan, um den Mafiaboss zu schonen. Aber ein junger Raumausstatter und Hassos junge Kollegin vom Hähnchen-Grill bringen noch mehr Verwirrung in die Geschichte, die einem turbulenten und überraschenden Ende entgegenstrebt. Das sechsköpfige Ensemble macht in der Regie des erfahrenen Komödienregisseurs Horst Johanning einen guten Job. Jochen Busse kann‘s dabei nicht lassen, sich mitunter ans Publikum zu wenden – zu dessen größtem Vergnügen.

„Der Pantoffel-Panther“: bis 2. September in der komödie Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße 13, Karten von 14 bis 38,50 Euro unter Telefon 480 680 80 und im Internet: www-komoedie-hamburg.de
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