207 Millionen Euro fürs marode CCH

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Erste Pläne für Sanierung des Kongresszentrums von der Wirtschaftsbehörde vorgelegt

40 Jahre wird das Congress Centrum Hamburg, kurz CCH, in diesem Jahr. Nach so langer Zeit besteht jedoch auch einiger Sanierungsbedarf. Den Vorbereitungen für die Sanierung hat am Dienstag (13. August) der Hamburger Senat zugestimmt. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von rund 207 Millionen Euro.

Bis Ende 2014 sollen Senat und Bürgerschaft eine detaillierte Entwurfs- und Genehmigugsplanung der Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen sowie eine Kostenberechnung erhalten, hieß es in einer Mitteilung der Wirtschaftsbehörde. Durch diese sorgfältige Vorarbeit sollen später Kosten und Termine eingehalten werden können, so Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos).

Weiter heißt es, dass dieses Sanierungsprojekt für die Stadt Hamburg außerordentlich wichtig und sehr kompex sei. Die im CCH stattfindenen Tagungen und Kongresse bringen nicht nur globales Wissen, neue Talente und Investitionen in die Stadt, sondern fördern unter anderem auch die Bildung, Innovation und den Wissenstransfer in Hamburg. Vor allem die Lage des CCHs macht es besonders wichtig als Kongress Zentrum. Es ist nicht nur nah am Park gelegen, sondern bietet auch dierekte ICE-Anbindungen vom Dammtor Bahnhof. Die Innenstadt ist ebenfalls nicht weit.

Nach einer von der BWVI durchgeführten Machbarkeitsstudie konnte eine Kostenobergrenze von 194 Millionen Euro festgelegt werden, die Planungskosten betragen 13,5 Millionen Euro.

Saniert werden muss vor allem die technische Gebäudeausstattung des Altbaues, die Außenfassaden der Nord- und der Südseite sowie die Flachdächer des Altbaus. Außerdem müssen die Vorkehrungen zum Brandschutz auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden, und der Heizenergieverbrauch durch eine zeitgemäße Wärmedämmung gesenkt werden. Auch die Raumstruktur ist nicht nicht mehr zeitgemäß: Für Tagungen sind flexible Einteilungen nötig.

Die CCH-Sanierungspläne finden auch in Expertenkreisen gute Resonanz: Neun Firmen signalisierten ihre Zustimmung - zumindest theoretisch. Nach der Revitalisierung wird mit höheren Umsätzen gerechnet, die zur Finanzierung des Projektes beitragen können, da sich auch die Teilnehmerzahl deutlich erhöhen soll. (sah)
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