HVV-Tickets sollen erneut teurer werden

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Plan: Preis für Kurzstreckentickets steigt ab Januar 2014 auf 1,50 Euro. Auch 9-Uhr-Fahrscheine kosten mehr.

Bereits im Januar mussten Nutzer des HVV (Hamburger VerkehrsVerbund) eine Fahrpreiserhöhung um durchschnittlich 3,5 Prozent hinnehmen. Nur etwa ein halbes Jahr später gibt es erneut Pläne, ab Januar 2014 an der Preisschraube zu drehen. Der HVV will die Tickets um durchschnittlich 3,2 Prozent verteuern. Ein entsprechender Antrag wird in den nächsten Wochen in den entsprechenden politischen Gremien gestellt, hieß es am Dienstag.

Lutz Aigner, Sprecher der Geschäftsführung, begründete den Plan: „Energie- und Personalkosten steigen, die Kapazitäten von Bussen und Bahnen im HVV müssen kontinuierlich ausgeweitet werden. Mit moderaten Tariferhöhungen schaffen wir die Voraussetzungen für einen weiterhin leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Nahverkehr."

Im HVV-Tarifindex werden Diesel-, Strom- und Personalkosten bei den Verkehrsunternehmen, sowie die allgemeinen Lebenserhaltungskosten berechnet. Er gilt als Grundlage für die Tarifentwicklung des HVV. Der Index für 2013 zeigt eine Erhöhung um 2,3 Prozent auf.

Zwei Drittel der Kosten des HVVs werden momentan aus Fahrgelderträgen gedeckt, heißt es beim Verkehrsverbund. Der Rest wird mit Zuschüssen aus öffentlicher Hand finanziert.
Während also die Kosten steigen, bleiben die öffentlichen Zuschüsse gleich. Dies soll nun wieder ausgeglichen werden.

So soll in Zukunft zum Beispiel die 9-Uhr-Tageskarte Großbereich 5,90 Euro statt 5,80 Euro kosten und die Kurzstreckenkarte 1,50 Euro statt bisher 1,40 Euro.
Wird dieser Antrag genehmigt, soll die Tarifanhebung ab 1.Januar 2014 wirken. (sah)
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