U-Bahn-Pläne konkreter

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Der Bericht im Hamburger Wochenblatt Ausgabe 34 für Winterhude/Alsterdorf über das Interview mit einem altbackenen, vor langer Zeit aus der SPD-Fraktion entfernten Hochbahn-Chef hat mich schockiert. Der Mann, der noch zu CDU/GAL-Zeiten die Stadtbahn favorisiert hat, der die Planung über den Winterhuder Markt vorantreiben wollte, genau der sagt jetzt, die Stadtbahn sei tot. Die U-Bahn wäre das Mittel der Verkehrsproblematik Herr zu werden. Gleichzeitig fällt kein Wort zu dem ebenso favorisierten Busbeschleunigungsprogramm, das dieser Mensch vorantreibt, obwohl es unsinnig ist. Was in Berlin nicht hinhaut, soll Hamburg also 260 Millionen Euro kosten und nur wenige Sekunden Zeitersparnis einbringen. Die Selbstbeweihräucherung des Herrn Elste ist bürgerverachtend. "damals war ich fast jeden Abend unterwegs" - nun bei so einem Gehalt und augenscheinlichem Versorgungsposten sollte man dazu auch als öffentlicher Angestellter (die Hochbahn ist städtisch) bereit sein, denn Unternehmern ist das auch nicht fremd. Jetzt also ist es gar nicht vorrangig, dass der Fahrgast schneller ans Ziel kommt, sondern eine Kapazitätserweiterung. Lieber Herr Elste, hören Sie auf Ihre eigenen Leute, die klar sagen, dass Tempo gemacht werden kann, indem man Vorrangschaltungen an Ampeln und den Wegfall des Kassiervorgangs vom Fahrer einrichten muss. Das kostet weniger als 260 Millionen. Schneller heißt auch kürzere Taktzeiten - ergo höhere Kapazitäten möglich. Hamburger mögen es nicht, wenn wir von Ex-Politikern für dumm verkauft werden sollen. Zukunftsträchtig ist die SPD-Elste-Planung nicht. Manche Personen sollten tatsächlich mit 65 in Rente gehen. Herr Elste gehört sicher dazu.
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