Was soll in der Gellertstraße geprüft werden?

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Im Wochenblatt Nr. 46 bin ich auf Seite 3 über einen Artikel gestolpert ("Gellertstraße prüfen"), in dem eine etwas sonderbare Rechtsauffassung vertreten wird.
Es ist hier davon die Rede, dass der verkehrsberuhigte Teil der Gellerstraße als Schleichweg Richtung Sierichstraße "missbraucht" wird.
Ich darf darauf hinweisen, dass die Verkehrsberuhigung mit sich bringt, dass hier nur Tempo 30 gefahren werden darf (schneller ist nach den örtlichen Gegebenheiten auch kaum möglich) und dass die Benutzung der Straße somit keinen "Missbrauch" darstellt, zumal die Gellerstraße ab 12 Uhr mittags die einzige Verbindung von der Alster zur Sierichstraße zwischen Poelchaukamp und Einmündung Gellertstraße darstellt - es sei denn, man wählt den Umweg über die Bellevue, die aber ja "Fahrradstraße" werden soll, so dass man sich das lieber gar nicht erst angwöhnen sollte.
Da tagsüber meist alle Parkplätze in der Sierichstraße südlich des Poelchaukamps von Gästen der Restaurants dort besetzt sind, bleibt auch bei der Parkplatzsuche die Gellertstraße oft die einzig erfolgversprechende Alternative.
Wen ich also lese: "Gellerstraße prüfen", dann frage ich mich: woraufhin? Darauf, ob sich dem Bezirk hier eine weitere Möglichkeit bieter, die Anwohner zu schikanieren?
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1 Kommentar
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Michael Kahnt aus Barmbek | 11.11.2015 | 09:27  
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