Großeinsatz in Hamburger Innenstadt

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Neustadt. Als der Polizei am Mittwoch (21. August) ein Amateurfilm übergeben wurde, indem angeblich zufällig die Entführung eines Kindes gefilmt wurde, rückte die Polizei sofort zum vermeintlichen Tatort, der auf dem Video unverkennbar als Hamburger Innenstadt zu erkennen war, aus.

Wachmann kann Tat aufklären


Am vermeintlichen Tatort angekommen versuchten sie durch Anwohner- und Zeugenaussagen Hinweise auf den Tathergang zu erhalten. Bei der Befragung meldete sich ein Wachmann der die vermeintliche Tat beobachtet hatt. Er hatte eine Frau "Entführung, mein Sohn!" rufen hören, wonach ein schwarzer VW-Bus in Richtung Jungfernstieg flüchtete. Der Wachmann verfolgte diesen auf seinem Segway bis zum U-Bahnhof Jungfernstieg, wo er dann auf zwei Männer und einen Jungen aufmerksam wurde.

Er sprach diese darauf an. Es klärt sich auf, dass es sich um unangemeldete Filmaufnahmen handelte und die Entführung nur gespielt wurde. Da der Junge völlig entspannt wirkte und kein Hilferuf bei der Polizei eintraf erschienen diese Angaben als glaubhaft.

Gegen die unbekannten Amateurfilmer und seine Darsteller wird wegen Vortäuschung einer Straftat ermittelt. Auch gegen den Absender des Videos wurden Ermittlungen eingeleitet. Videomaterial vom angeblichen Tatort, sowie die Hochbahnüberwachungen wurden hinzugezogen.
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